Filmgeschichte 60er Jahre

Weltgeschichte - europäische Geschichte & Philosophie. Wie sich Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, Philosophie, Kunst und Medien im Kontext der Welthistorie, europäischer Geschichte und Sozialpsychologie entwickelt haben. Historische Persönlichkeiten; und wie ihr Wirken unseren heutigen Alltag prägt. Aberglauben, Religion und Mystik im Wandel der Zeit. Zeitgeist, Spiritualität und Ideologie. Das Forum, für die Frage nach dem Warum: Wir heute sind, was und wie wir sind?

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Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Die 50er Jahren waren gar nicht so spießig, wie gedacht. Aber da das hier auch nach dem Lustprinzip
geht, mache ich jetzt einfach mal die 60er Jahre auf. Also J.F. Kennedy, seine Ermordung, Vietnam,
natürlich Woodstock, Kubakrise, Willy Brandt………so etwas Aufbruchstimmung, die Ernüchterung folgt
dann auch noch. :D Die anderen Abschnitte werden weiter gepflegt, bevor die Übernahme erfolgt,
und ich ein Forum für Cineasten gründe. 8-) :shock: Okay, dazu wird es nicht reichen und auch
nicht kommen, weil es einfach keinen Sinn ergeben würde.

Die McCarth-Ära und viele andere Dinge, sind in den vorigen Kapiteln ausgespart worden.
Gerade hier sehe ich dann auch einen Bezug zur Gegenwart, Politik gehört zum Business
dazu.

Aber das jetzt akribisch zu machen :cry: Die Kapitel bleiben ja stehen
und werden sich mit der Zeit schon irgendwie ergänzen.
Youtube ist zwar eine große Hilfe, aber wenn ich ehrlich bin, alles ist auch da nicht enthalten.
Also ich bin da einerseits begeistert und dann auch enttäuscht.
Gefreut habe ich mich bisher über einige filmtechnische Kostbarkeiten. Also vielen Dank
an diejenigen, die hier auch mitgewirkt haben. Das sind ja nicht abgeschlossene Threads,
sondern sie sind natürlich für jeden offen. Etwas ein Bezug sollte schon dasein. :D
Wobei man das auch nicht eng betrachten sollte.

Was hat das bisher überhaupt mit der Psyche zu tun. Auch sehr viel. Man sieht wie die
Leute damals gelebt haben, welche Wertvorstellungen sie hatten und welche Probleme.
Alles aus einer anderen Zeit. Heute überträgt man ja gerne jetzige Wertvorstellungen
auf die damalige Zeit, da macht man es sich zu einfach. Meine Sicht. Vielleicht auch
deshalb mag ich gerne Schauspieler und Regisseure, die sich im Laufe der Zeit
weiter entwickelt haben, und ihrer damaligen Zeit auch so entkommen sind.
Sich neudefiniert haben, weil ihr altes Ego nicht mehr gefragt war.

Deshalb schnappe ich mir auch gleich Alfred Hitchock, der in den 60er Jahren
einige Filme schuf, die das Genre des Horrors veränderte. Hitchock selber,
der vom Expressionismus der Deutschen im Film begeistert war, würde ich
nicht als leicht handelbaren Menschen bezeichnen. :D

:trigger:
But now:
„Um Böses zu tun, muss ein Mensch zuallererst glauben, dass das, was er tut, gut ist.“
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

Die verborgene Quelle des Humors ist nicht Freude,
sondern Kummer.
(Mark Twain;1835-1910,Schriftsteller,Quelle:Poesiealbum)
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Ich seh schon, du bist Fred Zinnemann - Fan. Gute Wahl. :hi:

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

Die verborgene Quelle des Humors ist nicht Freude,
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Wußte gar nicht, dass es von 12 Geschworenen mit Henry Fonda es ein deutsches
Gegenstück gibt. Man lernt nie aus.

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Die 60er Jahren waren ja auch die Jahres des englischen Horrors. Christopher Lee und Peter Cushing, Hammer Sutdios.

Platzhalter.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »



Triffids, nach einem Roman von John Wyndham.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Audrey Hepburn gehört irgendwie zu den 60ern, obwohl sie in den 50ern auch schon ein Star war.



Das hat einfach mit diesem Film zu tun:



Mir fällt bei Audrey Hepburn neben "Frühstück bei Tiffany", "Krieg und Frieden" auch sofort
"Charade" ein.



Aber sie hat so viel gute Filme gedreht, wie etwa das Drama "Infam".



oder etwa in diesem Film:

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »



Ist zwar nicht direkt 60iger,aber nahe noch dran.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »



Clint Eastwoods beste Szene :D (die auch ständig zitiert wurde in den darauffolgenden Jahren)und in Zurück in die Zukunft hatte sie auch eine Rolle gespielt (Marty McFly erinnerte sich an diese Szene :D )
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Bei Särgen, denke ich immer an:

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Und weil ich gerade dabei bin:



Sergio Leon (Regie), Charles Bronson, Henry Fonda, Claudia Cardinale

Puh, ja Charles Bronson war schon ne krasse Type, der hat sich
selber gespielt.

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Normalerweise mag ich ja die Youtube-Selbstvermarkter nicht so sehr.
Aber es gibt ja immer die Ausnahme von der.....zum Film "Den letzen beißen die Hunde"
mit Clint Eastwood und Jeff Bridges.

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Wüstenrose »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Bei Spartakus hat Kirk Douglas wieder mit dem damals noch relativ unbekannten Stanley Kurbrick zusammen
gearbeitet. Allerdings war Kubrick nicht so ganz frei im künstlerischen Handeln. Eine Menge Weltstars haben
dam mitgespielt, beispielsweise Tony Curtis, Laurence Olivier, Jean Simmons und Peter Ustinov springt da
auch noch mit rum. Über das Leben des eigentlichen Spartakus ist ja relativ wenig bekannt, das Drehbuch
wurde dann auch nach der Romanvorlage erstellt.

Der Film hebt sich von den sonstigen Historien-Schinken doch ab. Im Kino war er auch nicht der große Erfolg,
weil Kubrick doch eine andere Sehweise miteinbrachte, die eben neu war und nicht den üblichen Sehge-
wohnheiten entsprach. Besonders auch in der Darstellung von Gewalt.

Der Film wurde auch zensiert, u.a. gab es eine Szene zwischen Olivier und Curtis, die nachträglich wieder
eingefügt wurde. Eine Verführungsszene, wo Crassus versuchte Antoninus zu verführen.

Also bei alten Bibelschinken habe ich heute tatsächlich Probleme, die zu sehen. Die 10 Gebote würde ich
heute kaum durchhalten.

Spartakus wirkt da auf mich anders, ist eben auch irgendwie zeitloser.

Ist in etwa so wie Lawrence bei Arabien. Den habe ich mir als BluRay auch zugelegt, bei der Auflösung macht
es echt fun so einen Film zu sehen.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Ich wollte ein bißchen noch auf die vorher geposteten Filme eingehen, weil die ja auch etwas
zu der engeren Auswahl meiner Lieblingsfilme zählen.
Planet der Affen ist nach einer Romanvorlage erschienen von Pierre Boulle, der übrigens
auch die Brücke am Kwai schrieb.

Mir gefällt die alte Reihe sehr gut, und sie ist heute beispielsweise BluRay (16 K brauch ich
nicht unbedingt :D ) absolut sehenswert.
In den ersten 2 Teilen ist Charlton Heston der Hauptdarsteller, der beispielsweise
auch im Omega Mann oder Soylent Green mitgespielt hat.

Ich bin zwar kein Fan von ihm, das ist ähnlich wie bei John Wayne, aber man muss eben
seine Leistung auch anerkennen. Ich bin dann eher ein Fan der Filme. :D
Spielen die ersten 2 Teile noch in der Zukunft mit einer Affengesellschaft, die aus
Schimpansen, Gorillas und Orang Utahs bestehen, die sich am Ende mit ein paar
Mutanten selber in die Luft jagen, ist der dritte Teil total anders.

Der spielt in der Gegenwart und ist fast manchmal eine Satire. 2 Schimpasen
hatten die Explosion der Erde in der Zukunft überstanden und waren in die
Vergangenheit gereist.
Hier kam dann auch Cäsar auf die Welt, der die Rebellion der Affen gegen
die Menschen anzettelte. Darum geht es auch im vierten Teil. Die schwachste
Erinnerung habe ich an den fünften Teil, deshalb erspare ich mir da
die Inhaltsangabe. Nur unter Vorbehalt, es lief dann auf ein harmonisches
Zusammenleben von Affen und Menschen hinaus?

Das Remake von Tim Burton viele Jahre späte fand ich eher schwach, das war kein
Tim Burton film.

Ja, und die neuen Teile, hmh, der erste Teil hat mir ganz gut gefallen,
aber die alte Serie ist wohl etwas kreativer gewesen. In meinen Augen.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

„Die Vögel“ von Alfred Hitchcock ist nach einer Romanvorlage von Daphne du Maurier
entstanden. Ich weiß gar nicht, ob man den Film rein als Horrorfilm ansehen kann.

Vögel, die plötzlich aus einem nicht nachvollziehbaren Grund Menschen angreifen und
diese Aggressivität im Film extrem steigern. Bis zum offenen Schluss hin.

Der Film hat mich neben dem Thema auch durch die Landschaft beeindruckt.
Die Bodega Bay liegt in Nordkalifornien in der Nähe von San Francisco. Sehr
idyllisch, nicht überlaufen, ja das wäre schon ein Ort zum Leben. :D

Die Hauptfiguren kommen für mich auch glaubwürdig rüber. Rod Taylor,
Tippi Hedren, es ist auch ein Film der durch die Schauspieler sehr überzeugt.
Hitchcock ist gerade bei dem Film nicht zimperlich gewesen. Ich glaube
mich zu erinnern, dass für Tippi Hedren der Film mehr ein Albtraum war.
Aber wahrscheinlich werde ich auf Hitchcock irgendwann sowieso näher
eingehen.

Die Geschichte macht eben auch die Spannung in einer Familie aus, wo
ein Mann mehr oder minder zwischen 2 Frauen steht. Es beginnt in einer
Zoohandlung zwischen Rod Taylor und Tippi Hedren und wird dann auch
zu einem sozialen Beziehungs-Drama, wo die Menschen durch die nahende
Katastrophe näher rücken.
Die Vögel ist mein Lieblingsfilm von Hitchcock. Und einige Szenen sind
schon genial. Besonders wenn die Vögel sich vor der Schule versammeln
oder ein Generalangriff auf die Gemeinde erfolgt. Auch das Offenlassen
von Erklärungen gibt dem ganzen einen Mystery-Touch.
Es bleibt dem Zuschauer oder seiner Phantasie überlassen.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Da ich gerade bei Charlton Heston war.






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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

So mit für mich die beeindruckendsten Persönlichkeiten der 60er waren für mich
E. Taylor und R. Burton.

Die beiden haben sich ja beim Film Cleopatra kennengelernt. Ein einziges Desaster…
die Produktion des Films und dann auch die Beziehung der Beiden. Aber auch genial,
dass eine Liebesgeschichte einen Film so prägen kann.

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

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