Filmgeschichte 60er Jahre

Weltgeschichte - europäische Geschichte & Philosophie. Wie sich Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, Philosophie, Kunst und Medien im Kontext der Welthistorie, europäischer Geschichte und Sozialpsychologie entwickelt haben. Historische Persönlichkeiten; und wie ihr Wirken unseren heutigen Alltag prägt. Aberglauben, Religion und Mystik im Wandel der Zeit. Zeitgeist, Spiritualität und Ideologie. Das Forum, für die Frage nach dem Warum: Wir heute sind, was und wie wir sind?

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Oxymon
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

60er Jahre als Fernsehnostalgie.

„Um Böses zu tun, muss ein Mensch zuallererst glauben, dass das, was er tut, gut ist.“
Alexander Solschenizyn
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Oxymon
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Der FLug des Phoenix



Nachdem Hardy Krüger gestorben ist, fiel mir natürlich dieser Film ein. Ich habe ihn - Hardy Krüger - immer irgendwie
gemocht, ein Leben voller Lebenserfahrung und ziemlich konsequent. Da war dann auch mehr Sein, als Schein.
Irgendwie - nach dem Aussehen deutsch - und andererseits eben nicht. Eben ein Weltenbummler.

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Krüger, der als junger Mann auf Wunsch seiner Eltern auf ein NS-Elite-Internat geschickt worden war und mit 16 mit einer Waffen-SS-Division an die Front musste, desertierte kurz vor Kriegsende. Bis ins hohe Alter engagierte er sich gegen Rechtsradikalismus und gründete zusammen mit Exit Deutschland die Initiative Gemeinsam gegen rechte Gewalt. Im Alter von 93 Jahren ist Krüger in Palm Springs in Kalifornien gestorben.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Einen Trailer zu der Triologie habe ich irgendwo schon mal gesetzt. Glaube ich zumindestens. Nach dem ich
in Arte eine Doku über Fantomas gesetzt habe, setze ich einfach einen Trailer zum Dritten Teil
"Fantomas bedroht die Welt".



Dabei hat der "ursprüngliche" Fantomas mit der Triologie aus den 60ern weniger etwas zu tun.
Deshalb noch mal gleich ein link dazu. I love Arte.



Der ursprüngliche Fantomas ist ganz anders und erinnert mich so etwas an Dr. Mabuse. Im europäischen Raum
gibt es einige solche Figuren, wobei der ursprüngliche Fantomas für mich etwas sehr Eindringliches
besitzt. Die Fantomas-Filme aus den 60er Jahren sind ja mehr Komödien.
So ein bißchen mit James-Bond touch. Dass soll nicht heißen, dass sie etwa schlecht wären.
Ganz im Gegenteil.
Aber es ist ist mehr so ein Teil aus den 60ern. Und die 60er mag ich besonders gerne.

Zum ursprünglichen Fantomas, der folgende link:

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Zitat aus o.a. Quelle
Die Fantômas-Figur ist ein skrupelloser und zugleich genialer Schurke. Seine Verbrechen zeichnen sich durch Brutalität und Einfallsreichtum aus. So füllt er Parfümflaschen in einem Kaufhaus in Paris mit Schwefelsäure, setzt pestverseuchte Ratten auf einem Passagierschiff aus oder zwingt ein Opfer, seine eigene Hinrichtung zu erleben, indem er es mit dem Gesicht nach oben in eine Guillotine schnallt. Faszinierend wird dieser „Meister des Verbrechens“ durch seinen Widerspruch zur geltenden Gesellschaftsordnung:
„Fantômas ist der schwarze Mann, der alle Ängste der Bürger zusammenfasst, besitzt aber auch eine Faszination, die ganz diffus ist: von der schwarzen Fahne der Anarchisten bis zum schwarzen Hemd der Faschisten. Ein Teil der Faszination von Fantômas liegt in dem Vorschein einer radikal anderen Sichtweise auf die kapitalistische Wirklichkeit. Was ist schon der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Und was ist schon ein kleiner Anarchoverbrecher gegen staatlichen Massenmord? Alle die Konsumterroristen und Wirtschaftsfaschisten, die uns beständig eine positive und einverständige Lebensweise einreden wollen, sind keine Freunde unserer Freiheit. Denn Freiheit heißt ganz wesentlich auch Neinsagen, Anderssein und auf Selbstbestimmung pochen. Für viele Intellektuelle war Fantômas deshalb die Vorahnung einer Freiheit ohne Relativierung, ohne Sachzwänge, ohne Staat.“[
Gerade der Umstand, dass die Figur auch als Prototyp des Faschismus interpretierbar war, dürfte zur Abkühlung der Fantômas-Begeisterung bei den europäischen Avantgarde-Bewegungen in den späten dreißiger und den vierziger Jahren geführt haben und mitverantwortlich dafür sein, dass die späteren populären Verfilmungen mit Louis de Funès und Jean Marais weitgehend entpolitisiert waren.
So, einen Trailer zum ursprünglichen Fantomas habe ich dann auch gefunden:

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Louis de Funés ist wahrscheinlich eine der größten Nervensägen und Komiker überhaupt
gewesen. :D Daraus ergibt sich dann ja auch die Komik oder eben auch der
Wahnsinn. Diese Aufregungsorgien sind schon genial.

Etwas Dokumentarisches:






Tja, französische Komiker. Da fällt mir dann noch dieser ein...Fernandel.






Tati, darf ich nicht vergessen. Erinnert mich etwas an Loriot.


Gibt natürlich auch noch viele andere geniale französiche Komiker.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

4 Schlüssel

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Okay, der Film ist Trash. In den 60ern aber eben auch etwas Anderes. Popkultur.
Und irgendwie auch witzig. :D

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Oxymon »

Den Film habe ich mal ewig gesucht:

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