Filmgeschichte 60er Jahre

Weltgeschichte - europäische Geschichte & Philosophie. Wie sich Psychologie, Psychotherapie, Psychoanalyse, Philosophie, Kunst und Medien im Kontext der Welthistorie, europäischer Geschichte und Sozialpsychologie entwickelt haben. Historische Persönlichkeiten; und wie ihr Wirken unseren heutigen Alltag prägt. Aberglauben, Religion und Mystik im Wandel der Zeit. Zeitgeist, Spiritualität und Ideologie. Das Forum, für die Frage nach dem Warum: Wir heute sind, was und wie wir sind?

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Anders_son
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

60er Jahre als Fernsehnostalgie.

„Um Böses zu tun, muss ein Mensch zuallererst glauben, dass das, was er tut, gut ist.“
Alexander Solschenizyn

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Anders_son
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Platzhalter
Zuletzt geändert von Anders_son am 19. Mär 2022, 11:17, insgesamt 1-mal geändert.
„Um Böses zu tun, muss ein Mensch zuallererst glauben, dass das, was er tut, gut ist.“
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Der FLug des Phoenix



Nachdem Hardy Krüger gestorben ist, fiel mir natürlich dieser Film ein. Ich habe ihn - Hardy Krüger - immer irgendwie
gemocht, ein Leben voller Lebenserfahrung und ziemlich konsequent. Da war dann auch mehr Sein, als Schein.
Irgendwie - nach dem Aussehen deutsch - und andererseits eben nicht. Eben ein Weltenbummler.

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Krüger, der als junger Mann auf Wunsch seiner Eltern auf ein NS-Elite-Internat geschickt worden war und mit 16 mit einer Waffen-SS-Division an die Front musste, desertierte kurz vor Kriegsende. Bis ins hohe Alter engagierte er sich gegen Rechtsradikalismus und gründete zusammen mit Exit Deutschland die Initiative Gemeinsam gegen rechte Gewalt. Im Alter von 93 Jahren ist Krüger in Palm Springs in Kalifornien gestorben.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Einen Trailer zu der Triologie habe ich irgendwo schon mal gesetzt. Glaube ich zumindestens. Nach dem ich
in Arte eine Doku über Fantomas gesetzt habe, setze ich einfach einen Trailer zum Dritten Teil
"Fantomas bedroht die Welt".



Dabei hat der "ursprüngliche" Fantomas mit der Triologie aus den 60ern weniger etwas zu tun.
Deshalb noch mal gleich ein link dazu. I love Arte.



Der ursprüngliche Fantomas ist ganz anders und erinnert mich so etwas an Dr. Mabuse. Im europäischen Raum
gibt es einige solche Figuren, wobei der ursprüngliche Fantomas für mich etwas sehr Eindringliches
besitzt. Die Fantomas-Filme aus den 60er Jahren sind ja mehr Komödien.
So ein bißchen mit James-Bond touch. Dass soll nicht heißen, dass sie etwa schlecht wären.
Ganz im Gegenteil.
Aber es ist ist mehr so ein Teil aus den 60ern. Und die 60er mag ich besonders gerne.

Zum ursprünglichen Fantomas, der folgende link:

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Zitat aus o.a. Quelle
Die Fantômas-Figur ist ein skrupelloser und zugleich genialer Schurke. Seine Verbrechen zeichnen sich durch Brutalität und Einfallsreichtum aus. So füllt er Parfümflaschen in einem Kaufhaus in Paris mit Schwefelsäure, setzt pestverseuchte Ratten auf einem Passagierschiff aus oder zwingt ein Opfer, seine eigene Hinrichtung zu erleben, indem er es mit dem Gesicht nach oben in eine Guillotine schnallt. Faszinierend wird dieser „Meister des Verbrechens“ durch seinen Widerspruch zur geltenden Gesellschaftsordnung:
„Fantômas ist der schwarze Mann, der alle Ängste der Bürger zusammenfasst, besitzt aber auch eine Faszination, die ganz diffus ist: von der schwarzen Fahne der Anarchisten bis zum schwarzen Hemd der Faschisten. Ein Teil der Faszination von Fantômas liegt in dem Vorschein einer radikal anderen Sichtweise auf die kapitalistische Wirklichkeit. Was ist schon der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Und was ist schon ein kleiner Anarchoverbrecher gegen staatlichen Massenmord? Alle die Konsumterroristen und Wirtschaftsfaschisten, die uns beständig eine positive und einverständige Lebensweise einreden wollen, sind keine Freunde unserer Freiheit. Denn Freiheit heißt ganz wesentlich auch Neinsagen, Anderssein und auf Selbstbestimmung pochen. Für viele Intellektuelle war Fantômas deshalb die Vorahnung einer Freiheit ohne Relativierung, ohne Sachzwänge, ohne Staat.“[
Gerade der Umstand, dass die Figur auch als Prototyp des Faschismus interpretierbar war, dürfte zur Abkühlung der Fantômas-Begeisterung bei den europäischen Avantgarde-Bewegungen in den späten dreißiger und den vierziger Jahren geführt haben und mitverantwortlich dafür sein, dass die späteren populären Verfilmungen mit Louis de Funès und Jean Marais weitgehend entpolitisiert waren.
So, einen Trailer zum ursprünglichen Fantomas habe ich dann auch gefunden:

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Louis de Funés ist wahrscheinlich eine der größten Nervensägen und Komiker überhaupt
gewesen. :D Daraus ergibt sich dann ja auch die Komik oder eben auch der
Wahnsinn. Diese Aufregungsorgien sind schon genial.

Etwas Dokumentarisches:






Tja, französische Komiker. Da fällt mir dann noch dieser ein...Fernandel.






Tati, darf ich nicht vergessen. Erinnert mich etwas an Loriot.


Gibt natürlich auch noch viele andere geniale französiche Komiker.
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

4 Schlüssel

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Okay, der Film ist Trash. In den 60ern aber eben auch etwas Anderes. Popkultur.
Und irgendwie auch witzig. :D

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Den Film habe ich mal ewig gesucht:

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »



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Das Theaterstück The Children’s Hour von Lillian Hellman hatte 1934 am Broadway Premiere und war der erste große Erfolg der jungen Schriftstellerin. Das Stück basiert auf einem Ereignis in Schottland im Jahre 1809 und die Handlung spielt auch dort, wurde aber für den Film in die Vereinigten Staaten verlegt. William Wyler hatte den Stoff schon einmal 1936 unter dem Titel These Three verfilmt und Lillian Hellman das Drehbuch geschrieben. Wyler musste jedoch auf Drängen des Filmstudios United Artists, das aufgrund der Thematik lesbischer Liebe ein Verbot befürchtete, so viele Änderungen am Drehbuch vornehmen, dass er 1961 behauptete, dass dieser Film die erste Version von The Children’s Hour sei. Miriam Hopkins spielte in beiden Versionen: 1936 war sie als Martha Dobie zu sehen und 1961 als deren Tante Lily Mortar. In weiteren Rollen spielten 1936 Merle Oberon (Karen Wright), Joel McCrea (Joe Cardin) und Alma Kruger als Mrs. Tilford.
Kritiken
„Ein zehnjähriges Mädchen beschuldigt in einer Mischung aus Naivität und Bösartigkeit seine beiden jungen College-Lehrerinnen der lesbischen Liebe. Wyler zeigt auf, wie das Zusammenwirken von individuellen Konflikten mit gesellschaftlichen Vorurteilen eine verheerende Auswirkung haben kann.“
– Lexikon des internationalen Films[1]
„Dank der brillanten darstellerischen Leistung von Audrey Hepburn und Shirley MacLaine gerät Wylers pointiert inszenierter Film zu einer ebenso spannenden wie vielschichtigen Auseinandersetzung um gesellschaftliche Vorurteile – auch wenn das Wort lesbisch hier nicht vorkommt. Dieses Werk endet im Gegensatz zur ersten Filmversion ohne erzwungenes Happy-End.“
– Prisma-Online
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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Manche Schauspieler geraten mehr in Vergessenheit als Andere. Unverdient. Und weil Montgomery Clift in den
60ern starb, setze ich ihm hier ein kleines Erinnern, er hat glaube ich 4 Oskarnominierungen bekommen:

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Rod Taylor hier als Sir Francis Drake.

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Anthony Quinn hat öfters Außenseiter gespielt. Etwa den Quasimodo oder auch Barabas.



Das Thema ist irgndwann in letzter Zeit neu verfilmt worden:

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Re: Filmgeschichte 60er Jahre

Beitrag von Anders_son »

Ist bestimmt schon mal gepostet worden. Aber da ich gerade bei Barabas war habe ich so mal
über die alten "Schinken" nachgedacht, die ja in den 50ern und auch früher in
waren. Komischerweise habe ih dann festgestellt, dass da 2 Filme geblieben sind. "Quo Vadis"
und "Spartakus". Vielleicht auch noch Barabas.

Spartakus ist ein Film von Stanley Kubrick. Nicht unbdingt ein typischer Film von ihm. Wenn
es den überhaupt gibt. Auch schwierig, weil der schon sehr präsente Kirk Douglas mitge-
spielt hat. Meiner Meinung nach ein unterbewerteter Schauspieler. Und natürlich Peter
Ustinov der in Quo Vadis noch mit der Harfe rumgehupft ist.
Spartakus ist eine historische Person, der das römische Reich ins Wanken brachte.



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Oft gibt es bei Filmen "Quer"verbindungen. Und natürlich auch hier.

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