Therapeuten auf vier Pfoten : Hund Katze & Co.

Psychotherapie, Psychiatrie und Psychosomatik. Sowie alles was man selbst im Alltag für sich tun kann. Therapie in Eigenregie. Leitsätze, Affirmationen, mentale Übungen, Entspannung und autodidaktische Weiterbildung in punkto psychischer Verfasstheit. Freier Austausch, Tipps und Themendiskussionen; rund um professionelle Therapien und eine gute Selbstfürsorge. Psychologiestudium und beruflicher Werdegang auf dem Sektor Psychologie und Psychiatrie.

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MinaHarkness
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Therapeuten auf vier Pfoten : Hund Katze & Co.

Beitrag von MinaHarkness »

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Therapeuten auf vier Pfoten : Hund Katze & Co.
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Eigentlich schon fast selbsterklärend. Dieses Thema soll sich mit dem Zusammenleben von Mensch und Tier beschäftigen - und dessen heilsamer Wirkung. Ich fange an, mit dem Tier, das ich persönlich bisher als "meinen engsten, besten Freund" erlebe, dem Hund.

Ein interessanter Artikel dazu in der GEO. Daraus als Auszug:
Mal ist er Beschützer, mal ein guter Kumpel und manchmal so albern wie ein kleines Kind: Wer einen Hund in sein Leben lässt, hat im Alltag einen ständigen Begleiter. Als Rudeltiere weichen Hunde Herrchen oder Frauchen nur ungern von der Seite. "Wir gehören zusammen – für immer!", scheinen die Vierbeiner sagen zu wollen. Und tatsächlich können Hunde und Menschen innige Verbindungen eingehen, die ein Leben lang halten und die weitaus stärker sind als so manche zwischenmenschliche Beziehung.

Diese Beziehungsfähigkeit ist über Jahrtausende gewachsen. Seit mindestens 15.000 Jahren leben Menschen mit den Vierbeinern eng zusammen – länger als mit jedem anderen Tier. Wo immer auf der Welt der Mensch seinen Fuß auf den Boden setzte, lassen sich in den meisten Fällen auch Hundefährten finden.
QUELLE: [Externer Link : bitte anmelden]

Ein Hund ist - im besten Falle - ein Freund. Ein Begleiter durchs und für das Leben. Er ist Arbeitstier und Therapeut, seine Lebensfreude, Treue und Natürlichkeit zutiefst heilsam. Ein Leben ohne Hund ist möglich aber sinnlos. ;-)

Sammelthema zum Komplex: "Heilsame Vierbeiner" - Gedanken, Infos und (persönliche) Geschichten.

LG Mina
Exkursionen, fern von Schablonen, können sich lohnen.
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Wüstenrose
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Re: Therapeuten auf vier Pfoten : Hund Katze & Co.

Beitrag von Wüstenrose »

Ohne ein paar Hundehaare ist man nicht richtig angezogen. :lol:

Wenn ich die alten Stellen so aufsuche,hätte ich gerne wieder eine 4pfotige Begleitung,aber derzeit absolut nicht machbar.
Manche Hunde behielten ihre Nase ja mehr auf dem Boden,als in der Luft oder ich suche mal ein dickes Stöckchen,das du werfen kannst. :lol: :lol: Dieser Versuch,so ein monströses Ästchen zu bewegen,war schon irgendwo komisch.
Auch,wenn andere Spaziergänger beäugt wurden :D Leckerchen oder eher nicht?Freund oder Feind,da war manchmal alles drin.
Die verborgene Quelle des Humors ist nicht Freude,
sondern Kummer.
(Mark Twain;1835-1910,Schriftsteller,Quelle:Poesiealbum)
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Wüstenrose
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Re: Therapeuten auf vier Pfoten : Hund Katze & Co.

Beitrag von Wüstenrose »

In unserer Gegend gibt es mehrere Seen,unsere Hunde waren teilweise ausgesprochene Wasserratten :D Jede Pfütze war willkommen,aber dieser eine See,da ist keiner von denen reingegangen,liefen eher aufgeregt herum,aber rein sind sie nicht.
Wenn der Hund nicht rein geht,mache ich das auch nicht.Obwohl der einladend aussah,der sieht heute noch einladend aus. :D
Vielleicht war das deswegen,weil man den Grund nicht sehen konnte.
Andere Hundebesitzer haben diesen See nun auch entdeckt,deren 4 Beiner gehen zwar rein,aber nicht weit rein.Manche schmeissen auch das Stöckchen rein,damit Wauzi das holt,der holt es nicht.
Der lässt es lieber treiben,als es zu holen,da muß also irgend etwas sein.
Schön anzusehen,dieser See,auch das drumherum.
Da vertraue ich doch eher der Hundenase :lol: und bis heute habe ich keinen Fuß da reingesetzt,egal wie das Wetter ist.
Avancierte wohl eher zum Treffen der Hundebesitzer,früher waren wir immer alleine.
Überall ist ja Hundebadeverbot,da zwar nicht,aber rein geht auch keiner.Egal,ob riesig groß oder etwas kleiner.

Mit der Stöckchenschmeisserei ist es ja auch so eine Sache,am Meer würde ich das jedenfalls nicht ins Meer werfen,am Strand ja,aber nicht ins Wasser,hat vielen Hunden schon das Leben gekostet,weil Unterströmung,glaube ich,wenn sie da reingeraten......
Die dänischen Gefilden sind jedenfalls ein Hundeparadies :lol: :lol:
1x von der Leine gelassen,wech war er,wusste garnicht,das wir einen Leoparden besitzen. :lol: :lol: :lol:
So langsam hinterhergetröddelt,kam ja auch stets wieder,da braucht man nicht rufen,der Wind verschluckte alles.
Das ging aber auch nur in den frühen Morgenstunden,wenn keiner da war,weil man meinte,wenn da einer Drachen steigen lässt,ist eine Einladung zum Spielen :lol: :lol:
Schöne Erinnerungen.
Auch die weniger schönen sind natürlich präsent manchmal.
Im Wartezimmer eines TA z.b.
Da sollte einer eingeschläfert werden,das habe ich nie vergessen.
Bei unserem sollten nur die Impfungen aufgefrischt werden.
Wenn es Zeit ist zu gehen,bestehe ich jedenfalls auf 2 Spritzen-da isses egal,wie teuer das ist oder es kommt zu garkeiner Einschläferung.
Das bin ich meinem treuen Wegbegleiter schuldig.
Bei den Wächtern wäre es genauso und da bleibe ich auch da,bis zum Ende,obwohl es sehr schwer ist dann,aber meist war es dann Erlösung.Das treibt einem das Wasser in die Augen.Kein Hund,keine Katze kann jeweils das vorherige ersetzen,jede/r hatte seine Eigenheiten,selbst wenn man dieselbe Rasse hatte oder kreuzmopsgedackelter Mix. :D
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Re: Therapeuten auf vier Pfoten : Hund Katze & Co.

Beitrag von Wüstenrose »

Man kann in Tiere nichts hinein prügeln,
aber man kann manches aus ihnen heraus streicheln.
(Astrid Lindgren,Kinderbuchautorin,1907-2002)
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Oxymon
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Re: Therapeuten auf vier Pfoten : Hund Katze & Co.

Beitrag von Oxymon »

Tja, Therapie mit Tieren. Ich erinnere mich, wie es mal so eine Therapie mit
Delphinen gab. Das klang dann für mich äußerst exklusiv. Hier wird ja besonders
oft gerne von kognitiver Dissonanz gesprochen. Psychologiesprache. Finger kreuz. :D
Ist doch auch so, dass man in dieser Gesellschaft abstumpft und den Zugang zu Gefühlen
verliert oder sie verdrängt. Ein Haustier "muss" diesen Prozessen nicht unterworfen sein.
Und ich selber? Zurückblickend, Ja schon, ist doch fast schon normal.

Vielleicht kann man sonsten auch gar nicht funktionieren?

Also mein Hund zeigt mir deutlich auf, was da auch verlorengegangen ist. Besonders
auch ihre Lebensfreude und auch Entdeckungsgeist. Sie läuft mit einer Wahnsinns-
geschwindigkeit über die Felder, buddelt wie ein Dachs und hat dannach ein lachendes
Gesicht. Irgendwie hörte ich mal, Tier könnten am Gesichtsausdruck keine Gefühle
vermitteln. Das ist reiner Unfug. Sie lacht dann unbefreit und ist eben auch wie
ein kleines Kind. Sie ist eben auch ein kleiner Schlawiner und denkt wie ein Stratege.
Das mag die Rasse sein, trotzdem verblüfft es mich immer wieder.

Ich wollte ja noch etwas zu Therapie über Hunde googeln, allerdings bin ich dann
auf Seiten gestoßen, die mich eher abgeschreckt haben. Das betrifft die Behandlung
von Hunden oder Tieren in der Welt. Auf mich wirkt das dann alles so
schitzophren, was in anderen Ländern und auch hier so abläuft. Leider hat der
Mensch in der Gesamtheit seine Haus- und Nutztiere nicht besonders behandelt.

Aber gut, darum geht es in dem Thema ja auch nicht. Trotzdem ist mir ein Bericht
aufgefallen, der darüber behandelte, wie man Hunde beispielsweise bei Demenz-
kranken einsetzt. Hunde haben da noch einen Zugang, wo der Mensch bereits
verkümmert ist. Wenn du alleine lebst, kann so ein Haustier äußerst wichtig
sein, auch wenn man eine entsprechende Verantwortung hat.

Na ja, mein Hund ist natürlich auch fordernd. Ist schon eine selbstbewußte
Hundedame, die sich äußerst gut ausdrücken kann, wenn ihr etwas nicht
passt. Sie will ein gewisses Entertainment-Programm. Als zimperlich würde
ich sie auch nicht bezeichnen,, da musst du schon etwas aushalten. Sie ist
recht schmerzunempfindlich und überträgt das gerne auf mich. Entdeckungs-
reisen, irgendwelche Hasen verfolgen oder auch in einen Teich zu springen
macht ihr schon Spass. Wobei ich das begrenzt habe, weil man doch so
Geschichten über Jäger hört, die weniger Skrupel haben, dann mal
draufzuhalten. So oder so braucht ein Hund eben Auslauf. Und ich
erkenne daran eben auch wieder die Gesetzmäßigkeiten, die für mich gelten.
Also Bewegung ist wichtig. Das kann einem ein Hund dann auch vermitteln.

Es würde viele Bereiche geben, wo Haustiere das ersetzen können, was
Menschen an Emotionalität nicht leisten können oder leisten wollen.
Da denke ich tatsächlich an den Gefängnisvollzug, an Altersheime, an
alle möglichen Gruppen, die auch emotional zurückgelassen wurden.
Neben dem Punkt, dass ein Haustier eben eine Bereicherung ist.

Ist ein sehr schönes Thema.
LG Oxy
„Um Böses zu tun, muss ein Mensch zuallererst glauben, dass das, was er tut, gut ist.“
Alexander Solschenizyn
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Oxymon
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Re: Therapeuten auf vier Pfoten : Hund Katze & Co.

Beitrag von Oxymon »

Selensky hat einem Hund einen Auszeichnung für seine Dienste beim Minensuchen
verliehen. Ich glaube ein Jack Russel.

Das hat mich wie einen Kommentatoren in einem Online-Blatt tatsächlich gegruselt und an das Format eines
Streaming-Senders erinnert. Aber das wäre ein anderes Thema.

Tja, mal abgesehen vom menschlichen Leid sollte man an die vielen Tiere in der Ukraine
denken, die eben auch leiden.

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Alexander Solschenizyn
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