Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

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Nilinho
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Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von Nilinho »

Hallo zusammen, mein Name ist Nils, ich bin 36 Jahre alt und wende mich aus tiefster Verzweiflung an euch, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß. Ich bin Familienvater von zwei wunderbaren Kindern (2 und 4) habe eine liebe Ehefrau welche mit Kind Nummer 3 schwanger ist, lebe in einem Familienhaus in ruhiger Umgebung , habe eine tollen Job, sowie Familie und Freunde.
Vor ca. 3,5 Jahre erlitt ich eine Herzmuskelentzündung, welche mich auch psychisch in eine tiefe Krise geführt hatte. Ich hatte Zwangsgedanken entwickelt und Angst bekommen meinem Kind oder meiner Frau etwas antun zu können. Die befand ich als solche Bedrohung, dass ich mich 8 Wochen lang in eine Klinik begab (ohne Erfolg). Erst als ich diese selbstständig verlassen hatte und ein neues Medikament erhalten hatte (Venlafaxin) ging es mit mir wieder bergauf und ich fand zurück ins Leben.
Venlafaxin hatte ich über einen Zeitraum von 3,5 Jahren von [Edit: Mengenangabe entfernt]. Nun erlitt ich am 20.04. eine sehr leichte Coronainfektion (1 Tag fieber) muss allerdings feststellen, dass ich seitdem, wieder unter extremer Anspannung, Ängsten Nervosität und Hoffnungslosigkeit leide.
Ich werde morgens wach und mich überkommt eine unerträgliche Anspannung. Auch wenn ich total erschöpft bin, wäre es von nun an völlig unmöglich für mich liegen zu bleiben, als ob ich von Cortisol nur so überspült werde. Völlig Kraftlos und angespannt zwinge ich mich aus dem Bett und versuche mich meist vor der Arbeit noch in das Fitnessstudio zu schleppen um mich irgendwie zu aktivieren. Es dauert nicht lange bis auf diese Anspannung ein extremes Gedankenkarussell erfolgt, von Zwangsgedanken hin zu Verlustängsten, einem riesen schlechten Gewissen, ein beschädigtes Selbstwertgefühl und sehr viel Trauer und Hoffnungslosigkeit. Dieser Zustand ist nur sehr sehr schwer erträglich und hatte leider auch schon zur Folge, dass ich manchmal keinen anderen Ausweg sah als eine Tavor zu schmeißen, nach welcher Einnahme ich mich wieder völlig normal fühle. Natürlich weiß ich um das Abhängigkeitspotential dieses Medikaments, aber es gibt dann Momente in dem ich keinen anderen Ausweg mehr sehe. Leider werden diese gerade immer häufiger und ich habe das Gefühl, dass sich die Schlinge zuzieht. Venlafaxin wurde wieder Schrittweise erhöht. Bin seit fast 2 Wochen wieder bei [Edit: Mengenangabe entfernt] und merke leider garnichts davon. Seit 3 Tagen nehme ich zusätzlich das Antiepileptikum Pregabalin [Edit: Mengenangabe entfernt]. Die Wirkung welche ich merke ist lediglich eine sedierende, welche nicht gerade vom Vorteil ist, wenn man schon Angst vor Kontrollverlust hat. Ich weiß einfach nicht wie ich in ein dauerhaft ruhigeres Fahrwasser gelange und habe das Gefühl, dass ich diesen Zustand nicht mehr lange aushalte. Ich weiß, dass es wahrscheinlich ein psychische Ursache hat, aber es fühlt sich wirklich so an, als ob diese extremen Körperlichen zustände, erst die Angst erzeugen, welche sich dann mit Horrorsenarien einen passenden Wirt suchen um dies noch zu verstärken. Natürlich stehe ich auch schon auf der Warteliste für ein Psychotherapie nur weiß ich einfach manchmal nicht mehr wie ich den nächsten Tag überstehen soll. Diese Anspannung und vor allem die begleitenden Gefühle zerfetzen mich. Ich frage mich auch manchmal, ob es besser gewesen wäre diese Tavor für einen gewissen Zeitraum regelmäßig zu nehmen, damit sich der Körper an einen entspannten Zustand gewöhnen kann und nicht erst im letzten Moment, wenn es unerträglich wird. Aber dazu habe ich zu viel schiss vor der Abhängigkeit, wobei ich jetzt schon manchmal nicht weiß, wie ich anders über den Tag kommen soll. Abends übrigens entspannt sich die Lage oft extrem. Die Entspannung tritt ein, Zuversicht kommt zurück, Dinge, die einem eigentlich Spaß machen Gewinnen wieder meine Aufmerksamkeit und man kann sich eigentlich garnicht vorstellen, dass man am nächsten Tag wieder in dieser Hölle aufwacht, welche maßgeblich durch den Schlaf ausgelöst wird. Ich möchte manchmal einfach nur weit weit weglaufen. Auf eine sonnige Insel und versuchen wieder Herr meiner Gefühle zu werden, jedoch weiß ich auch, dass dies zum Scheitern verurteilt wäre, da ich mein Familie so extrem vermissen würde, unglaubliche Schuldgefühle hätte sie im Stich zu lassen und es wahrscheinlich auch als Vermeidungsverhalten in Bezug auf meine Zwangsgedanken bewerten würde. Damals, als ich wieder in die Spur gefunden habe, hatte ich einfach das Gefühl, dass die positiven Lebensbereiche so viel Motivation auf sich zogen, dass Ängste einfach in den Hintergrund geraten sind. Da wo sie hingehören.
Ich fühle mich einfach nach diesem Wochenlangen Kampf am Ende meiner Kräfte und hoffe soooo sehr, dass mir jemand einen Weg aufzeigen kann, der mir hilft mit dieser Situation klar zukommen. Ein Klinikaufenthalt ist für mich keine Alternative mehr. Dafür habe ich zu schlechte Erfahrung gemacht. Ich bete so oft darum, dass mir dieser Druck genommen wird und mir wieder die Möglichkeit gegeben wird die Dinge ruhig und klarer zu sehen. Ich wünsche mir einfach so sehr wieder zuversichtlich durch das Leben zu gehen und einen Weg zu diesem Ziel zu finden.
Entsprechend bin ich wirklich sehr Dankbar für eure Tipps und Ratschläge!
Vielen DANK!!!!
:flo:
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MinaHarkness
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von MinaHarkness »

..

Grüß Dich, Nils..
herzlich willkommen bei uns. :wc3: Erster Gedanke meinerseits war, ob Deine Hormone, besonders die Schilddrüsenwerte, mal eingehend untersucht wurden? Oft korrelieren schwankende Hormonwerte mit den Zuständen, die Du beschreibst. Und durch die Infektion könnte da mAn (wieder) etwas aus dem Takt geraten sein.

LG Mina
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Anders_son
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von Anders_son »

Kann sein, dass ein Teilproblem die Psyche ist. Es hört sich für mich etwas an wie Angst vor der Angst.
In dem Fall Verlustangst. Wäre vielleicht interessant zu wissen, ob du noch andere Ängste in die
Richtung hast oder es eben nur ein einziges Angstzsenario ist.

Das mit dem Hochfahren über Sport kenne ich sehr gut. Vielleicht, wie schon angedeutet ein Schilddrüsen-
problem? Stimmt der Hormonhaushalt nicht, hat das Auswirkungen auf die Psyche. Leider ist
das eine sehr "unterschätzte" Gefahr. Ich würde da auch zu einem Endokrinologen gehen.
Etwas verwundert hat es mich, dass du doch in einem stabil wirkenden Umfeld befindest.
Aber das kann eine Projektion von mir sein.
Ich vergesse da auch, dass du eine Herzmuskelgeschichte hast und eben Medikamente nimmst,
über deren Nebenwirkungen ich nicht Bescheid weiß. Genauso wie mir der Corona-Erkrankunge.
Bist du geimpft, wie wenn wie oft? Klingt etwas ketzerisch die Frage, aber es wird ja auch durchaus
diskutiert, ob mehrere Impfungen Auswirkungen auf das Automimmunsystem haben. Ich möchte
dies allerdings nicht bewerten, sondern nur als Möglichkeit gesagt haben. Es wäre ja auch möglich,
das das Virus die Autoimmunkrankheit ausgelöst hat.

Ich wünsche dir viel Spass im Forum. Tut mir für dich leid, dass du dich in so einer Situation befindest.
Das ist dann ja auch so eine Form von unterschwelligen Stress. Und es ist nicht unbedingt leicht,
sich so unter Druck zu setzen, dass man so etwas wie alltagstauglich wird.

So als Linderung fallen mir auf die Schnelle eben Atemübungen ein. Eine Psychotherapie.....mit
dem richtigen und kompetenten Therapeuten, wäre sicher eine Möglichkeit, das dann auch
aufzuarbeiten. Ist manchmal so, dass viele Wege nach Rom führen.

LG Oxymon
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von Nilinho »

Hallo,

vielen Dank für die Antwort.
Ne geimpft war und bin ich nicht. Hatte schon beobachten können, dass sowohl Corona, als auch die Impfungen andere Krankheitsformen wieder triggern können. Wie in meinem Fall ja scheinbar auch.

Ja, ich sollte auch mal meine Hormone checken lassen.Es ist nicht so, dass ich mir nicht eingestehen will, dass dieses Problem psychisch ist, nur bin ich in diesem Bereich ja schon sehr aktiv aber auch sehr erfolglos. Und es ist heftig zu beobachten, wie es morgens ausschließlich mit körperlichen symtomen beginnt.
Ich habe das Gefühl, dass die Erhöhung von Venlafaxin von [Edit: Mengenangabe entfernt] diesen Zustand wohl eher verschlechtert als verbessert haben. Das treibt mich noch in eine Tavor-Abhängigkeit, da ich diese Zustände nicht aushalten kann.

Danke nochmal für die Ratschläge.

Für weiter Tipps bin ich natürlich ebenfalls sehr dankbar.

Gruß Nils
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von Anders_son »

Hallo Nils,

dass die Medikamente sich bei dir so auswirken, dass du in eine Tavorabhängigkeit kommst, ist
schon krass. Hast du über dieses Problem schon mit deinem Arzt gesprochen?
Ich würde da mit Nachruck agieren und deinen Arzt darauf
hinweisen. Schließlich hat sich dein Zustand anscheinend
ja nicht verbessert, sondern verschlechtert.

LG Oxy
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zitiert von Anders_son (ehemals Oxymon)
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von MinaHarkness »

..

Hallo Nils..
ich habe die konkreten Mengenangaben der Medikamente mal rausgenommen, weil wir, hier im Internet, das sowieso nicht beurteilen können. Solche Dinge müssen vor Ort, bei einer Facharztpraxis, abgeklärt werden. Diese muss die Einstellung vornehmen und das Ganze überwachen. Mein Tipp in dem Zusammenhang: Führe Buch über Veränderungen, gefühlte Wirkung (oder Nichtwirkung) so wie Nebenwirkungen. Lege diese Buchführung jeweils zu den Kontrollterminen vor und bestehe auf einer Nachjustierung oder alternativen Medikation. Auch die Abhängigkeitsentwicklung gilt es unbedingt zu thematisieren. Und, wie gesagt, der Besuch eines Facharztes für den Hormonhaushalt (Endokrinologe) wäre nach meiner Ansicht nicht verkehrt.

Wie ernährst Du Dich eigentlich? Und wie ist Dein sonstiger körperlicher Zustand? Ist Dein Gewicht stabil? Was tust Du sonst so für Dich? Für Deine Entspannung und Ausgeglichenheit?

LG Mina
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von Janundso »

Finde spannend, dass sich mehr Venlafaxin negativ ausgewirkt hat.

Haste das deinem Psychiater gesagt?

Vielleicht wäre ein normales SSRI mal nen Versuch wert
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von Nilinho »

Hallo zusammen und nochmal danke für eure Antworten,

Ich weiß nicht, ob sich die Erhöhung des Venfaxin oder das hinzunehmen des Prelaglin die Ursache hierfür ist. Jedoch bleibt wirklich festzuhalten, dass es jeden Tag schlimmer wird und dass ich ohne die Tavor jetzt wahrscheinlich keinen klaren Gedanken mehr fassen könnte. Es ist dann leider schon so, dass es nur bestimmte Reize bedarf um Ängstlich oder Traurig und Hoffnungslos zu reagieren.
Man sagt ja oft beim erhöhen eines Depressivums kann es erst etwas schlimmer werden, bevor es besser wird, aber das ist ja nicht die erste Erhöhung. Wir haben das ja schrittweise gemacht, aber ein positive Wirkung bleibt völlig aus. Habe manchmal auch das Gefühl, dass in den Kapseln kein Wirkstoff mehr drin ist. Da ich jedoch immer die Original Kapseln von Pfizer nehme und dafür einmal im Quartal über 400€ bleche, muss ich mir jetzt nicht unbedingt neuen holen.
Tavor ist jetzt natürlich ein Thema. Theoretisch bin ich ja schon körperlich abhängig davon, bevor ich es genommen habe. Weil mei Körper macht ja diese Faxe, wenn ich es nicht einnehme. Und das erstaunlich ist, dass ich mich nach dieser Einnahme erschreckend normal fühle. Alleine diese Tatsache spricht für ein großes Suchtpoential. Das wäre aber nicht nötig, wenn nun endlich mal eine Altrnative wirken würde.

Mein Hausarzt sagt ich soll mir das sparen, zum Hormonarzt zu gehen. Wenn da etwas nicht stimmen würde, hätte er das schon an den Blutwerten gesehen. Ich werde es wahrscheinlich trotzdem tun.

Mein Facharzt ist leider immer relativ kurz angebunden und droht auch schon mit Klinik, wenn mir nichts hilft (er weiß dass ich da nicht nochmal rein gehe). Als nächstes möchte er Quetiapin probieren. Er hält sich damit noch zurück, weil es stake Nebenwirkung hat.
Ich bin aber nicht scharf darauf ein Medikament nach dem zu nehmen. Vielleicht sollte ih es sogar ersuchen davon komplett wegzukommen. Ich meine vie Luft nach oben ist nicht mehr, was den Psychoterror angeht. Aber das ist wohl leichter gesagt, als getan....
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MinaHarkness
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von MinaHarkness »

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Zwischenfrage, Nils: Bist Du privat versichert?

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Janundso
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von Janundso »

Was mir noch so einfällt - du hast ja auch Angst geäußert. Gibt ja Antidepressiva, die gegen Angst wirken. Escitalopram zum Beispiel soweit ichs in Erinnerung hat.

Quetiapin (was ja dein Psychiater probieren will) hilft denke ich schon gegen das Gedankenkarussell. Aber kann sein, dass es auch zu viel des Guten ist. Ich nehme das gerade in geringer Dosis und ich bemerke kaum irgendwelche bewussten Gedanken ^^

Wirkt auf jeden Fall auch ähnlich dämpfend/ sedierend wie Tavor
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Re: Anspannung und Gedanken zerfetzen mich

Beitrag von Mischa »

Mein Hausarzt sagt ich soll mir das sparen, zum Hormonarzt zu gehen. Wenn da etwas nicht stimmen würde, hätte er das schon an den Blutwerten gesehen. Ich werde es wahrscheinlich trotzdem tun.
Seltsamer Hausarzt, der dich nicht zum Spezialisten überweisen will. :ups: Als ob irgendwelche Standardwerte alles aussagen. Vielleicht mal den Hausarzt wechseln? btw. Willkommen Nils. :flo:

Und Leutz, bitte macht hier keine Pharmaziesprechstunde auf. Das kommt nicht gut übers Internet. Jedes Medikament wirkt auf jeden anders und deswegen muss das auch der Fachmann im direkten Kontakt ermitteln.

Wenn wir hier jetzt anfangen, von wegen schluck mal Pille XY, dann ist das nicht nur sinnlos, sondern vielleicht gefährlich und kann Ärger erzeugen.

Also, vielleicht mal den Hausarzt wechseln, zu einem, der Interesse an einer umfassenden Abklärung hat und nicht meint, dass er alles schon wüsste.

Gute Besserung und Grüßerles!
Mischa
There is a crack in everything, that's how the light gets in. (L. Cohen)
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